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Jugendsprache: monsterkrasse Kreativität |
Da hat doch Hermann Ehmann, Uni-Assistent in München, das Buch "Endgeil - Das voll korrekte Lexikon der Jugendsprache" (*) herausgegeben: Endgeil ist voll cool und ergänzt bzw. erweitert seine früheren Lexika. Herr Ehmann ist kein Berufsjugendlicher, wie z.B. der Gottschalk, sondern ein Sprachwissenschaftler, der die Bezüge nicht nur aufdröselt, sondern seine Begeisterung für die voll krasse Kreativität durchblicken lässt. Die Jugendsprache ist ja heute Gegenstand krass seriöser Forschung von Soziologen, Psychologen und Pädagogen: Die versuchen, die stets nachwachsende Generation und deren sich verändernde "Geheimsprache" zu peilen und zur Analyse dieser Generation zu nutzen. Und: Die jungen Sprachschöpfungen sind nicht minder witzig als diejenigen von Kaba-Brettisten oder Lürikern:
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Die Vermarktung eines toten 6-jährigen Mädchens ... |
... mit Liebesbriefen an die Familie, zu "Hunderten", überall versteckt ... Zu wahr, um schön zu sein - oder zu schön, um wahr zu sein? Eines ist klar: Elena Desserich war hübsch, sie wurde schwer krank, und sie hat viel zu kurz gelebt. Das sollte man vielleicht einfach so zur Kenntnis nehmen. Jetzt aber haben die Eltern aus Cincinnati, US-Bundesstaat Ohio, ein Buch veröffentlicht, das tagebuchartig das Sterben ihrer älteren Tochter dokumentiert und mit den erst nach ihrem Tod gefundenen "Liebes-Botschaften" illustriert ... Und der viel zu früh verstorbenen Tochter ein Denkmal gesetzt? Der Erlös des Buches "Notes Left Behind" soll einer nicht genannten Kinder-Krebsstiftung zugute kommen und ist bereits hier zu kaufen. Die Quellen sind vielfältig, aber meine Qual des definitiven Glaubens auch:
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"Graveyard-Escape" - im Friedhof ... |
... da gibt es doch den gewissen Gevatter, der notorisch allegorisch - ob gebeten oder unerwartet - zu dem bittet, was dann hier endet: zum Totentanz mit Gevatter Schnitter auf dem Friedhof. Und genau da befindest Du Dich im Escape-Spiel "Graveyard", wenn du Dich denn hinein getraust. Und natürlich ist es dunkel. Und natürlich hängt der Vollmond über dem Gräberfeld. Und natürlich ist's gruselig ... aber nicht beängstigend, meistens.
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Beim Frauenarzt (erneut!) ... |
Nachdem der Frauenarzt die junge Dame gründlich untersucht hat, sagt er: "Nun, gnädige Frau, wenn Sie heute Abend ihren Mann sehen ..." Da antwortet sie spitzzüngig: "Ich bin nicht verheiratet, Herr Doktor!" "Nun also, sagt der Doktor gelassen, "wenn Sie dann eben Ihren Verlobten sehen ..." "Ich bin auch nicht verlobt." "Auch gut, dann eröffnen Sie eben Ihrem Freund ..." "Ich habe keinen Freund, Herr Doktor, und überhaupt habe ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas mit einem Mann zu tun gehabt!!!", kanzelt sie den Doc ab ... Da steht der Arzt nachdenklich auf, geht zum Fenster und schaut hinaus. So lange, bis die Patientin fragt: "Herr Doktor, warum schauen Sie denn so angespannt aus dem Fenster?" Da antwortet der Arzt: "Ich warte ... Das letzte Mal, als einer Frau so etwas passierte,
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